Die Evangelische Konferenz für Gefängnisseelsorge in Deutschland hat eine Stellungnahme zu Angehörige und Kinder von Inhaftierten in Zeiten von Corona veröffentlicht. Dort wird auf die negativen Folgen der coronabedingten Maßnahmen aufmerksam gemacht. Kinder und ihr inhaftiertes Elternteil sind seit Ausbruch der Pandemie von anhaltenden Kontaktbeschränkungen betroffen.


Daher fordert die Evangelische Konferenz für Gefängnisseelsorge in Deutschland:

"Zudem kann nicht abgewartet werden bis die Pandemie vorüber ist oder alle Besucher*innen und Inhaftierte geimpft sind, da heute noch nicht abzusehen ist, wann dies soweit sein wird. Somit ist neben der Schaffung alternativer Kontaktmöglichkeiten die Herausforderung anzunehmen, die anstehenden Zeiten des Übergangs in eine Nach-Corona-Zeit mit erforderlichen Maßnahmen zu gestalten. Bund, Länder und Kommunen müssen gemäß Artikel 4 UN-KRK alle geeigneten Maßnahmen ergreifen, um die Rechte von Kindern und Jugendlichen umfassend zu verwirklichen und zu schützen; dazu gehört auch die Sorge um die psychische Gesundheit."

Die komplette Stellungnahme der Evangelische Konferenz für Gefängnisseelsorge in Deutschland können Sie hier einsehen.

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